Sonderpreis Geistliches: Aufbruch

In der Begründung der Jury heißt es: „Die Titelgeschichte des Gemeindebriefes unter dem Titel „Aufbruch“ setzt Standards: Hier bemüht sich die Redaktion um Leserinnen und Leser, den Gemeindebrief in die Hand zu nehmen und zu lesen. Mit einem Thema, das viele Menschen angeht: Aufbruch, etwas Neues beginnen, alte Muster ablegen, neue Wege gehen. Und die Leserin und der Leser werden genau da abgeholt: Mit einer Andacht eröffnet Pastorin Suanne Paul auf Seite 3 das Thema „Aufbruch“ – anhand der Jahreslosung für das Jahr 2020 aus Markus 9,24: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“. Die kurze und prägnante Andacht macht Mut, mit den Brüchen im Leben zu leben und Neues anzufangen. Und so geht es weiter: Die Titelgeschichte besteht aus vier Erfahrungsberichten von Menschen aus der Kirchengemeinde wie sie einen „Aufbruch im Leben“ erlebt haben: Eine Familie nimmt Abschied am Flughafen von ihrem Sohn, der für ein Jahr nach Indien reist. Eine andere erzählt von einem Aufbruch in den Urlaub. Eine Frau berichtet von dem Aufbruch in eine neue Lebensphase nach einer Krise. Diese Titelgeschichte birgt viel Seelsorgliches und Nachvollziehbares in sich für die Leserin und den Leser. Und darum ist dieser Preis in Höhe von 500 Euro verdient.“

In einer Auflage von 2500 Exemplaren erscheint der Gemeindebrief mit 28-32 Seiten fünf Mal im Jahr. Zur Redaktion gehören ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende. Der Gemeindebrief wird durch Ehrenamtliche an alle Haushalte verteilt. Außerdem erscheinen Auszüge auf der eigenen Internetseite. Ein Gemeindebrief kostet in der Herstellung rund 2700 Euro im Jahr.