Sonderpreis Diakonie: Uplengener Kirchenbote

Unter rund 130 eingereichten Gemeindebriefen beim „Gemeindebriefpreis 2020“ erhält der Gemeindebrief „Uplengener Kirchenbote“ aus der Ev.-luth. Kirchengemeinde Remels den Sonderpreis „Diakonie“. Eine Jury hat den Preisträger ausgewählt. Der Sonderpreis ist mit 500 Euro dotiert. 
In der Würdigung der Jury heißt es: „Dass Diakonie ein wichtiger Teil der Kirche und des gemeindlichen Lebens ist, wird den Lesenden in Uplengen auf eine sehr persönliche Weise vermittelt. Darum erhält der Gemeindebrief „Uplengener Kirchenbote“ aus der Kirchengemeinde Uplengen-Remels den Sonderpreis „Diakonie“, der von der Diakonie Niedersachsen in Höhe von 500 Euro gestiftet wird. 

Der Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Diakonisches Werkes, Sven Quittkat, begründet es so:„ANDERS SEIN: Das Thema des Gemeindebriefes der Ev.-luth. Sankt Martins-Kirche in Uplengen ist für den Zeitraum September bis November diakonisch gewählt und nimmt einen inklusiven Blick ein.“ Schon das Titelblatt ist mit einem Bild zum Suchen und Entdecken ein Hingucker. Herausragend sind die Idee und die Umsetzung für den Hauptteil der Ausgabe: In Form von persönlichen Berichten schildern bewegend acht Personen aus der Region, wie es für sie ist „anders zu sein“: z.B. Autist, blind zu sein oder viel zu groß zu sein. Die Texte sind gut lesbar sowie gestalterisch mit Bildern hinterlegt. Die Berichte regen an nachzudenken, was der diakonische Auftrag (Dienst am Nächsten) für die Region Uplengen bedeuten kann. Ergänzt wird die diakonisch geprägte Gemeindebriefausgabe mit einem Interview mit der Leitung der Diakoniestation, Informationen zur Altenseelsorge im Kirchenkreis, besonderen Demenz-Gottesdiensten sowie einem umfangreichen Bericht zum Familienzentrum. Auch an anderen Stellen des Gemeindebriefes werden diakonische Aspekte aufgenommen. Am Ende werden alle wichtigen Kontakte diakonischer Einrichtungen der Region aufgeführt. Ein insgesamt sehr lesenswerter Gemeindebrief, der zeigt, dass man auch in klassischem und ansonsten eher „normalen“ Stil, Layout, Bildformaten einen sehr interessanten Gemeindebrief mit einem Schwerpunktthema gestalten kann.“ 

In einer Auflage von 3500 Exemplaren erscheint das Magazin mit 36 Seiten vier Mal im Jahr. Zur Redaktion gehören ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende. Der Gemeindebrief wird durch Ehrenamtliche an alle Haushalte verteilt und zusätzlich ausgelegt. Außerdem erscheinen Auszüge auf der eigenen Internetseite.