1. Preis: Laurentiusbote

Der erste Preis in der Gesamtwertung geht an den „Laurentius Boten“ der Kirchengemeinde Nienhagen im Kirchenkreis Celle. Dieser Gemeindebrief vereint fast alles, was auch bei den Sonderpreisen zur Sprache kam: Reflektion auf Corona, Social Media, Titelbild, Diakonie. Das Titelbild mit Menschen aus dem Ort Nienhagen schafft Nähe, dazu die starke Titelzeile „Gemeinsam schaffen schafft Gemeinschaft“. Hier wirkt Kirche mit einer mutmachenden Botschaft in den Ort Nienhagen hinein. In einem Editorial erklärt Pastor Schmidt-Scheffers worum es geht: Gemeinschaft und Solidarität. Immer wieder klingt das Thema „Corona“ auf den einzelnen Seiten an. Und das auch mal mit einem Augenzwinkern wie etwa auf einer doppelseitigen Panoramaseite mit einem Hochzeitspaar, die noch „in der guten alten Zeit“ geheiratet haben. Und als besonders herausragend sei ein Interview mit der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr genannt: Ausdrucksstarke Bilder der Kameraden, kurzweilige Fragen geben einen sehr guten Einblick in die Feuerwehrarbeit. Der Gemeindebrief spiegelt das wider, was die Kirchengemeinde tut: Rausgehen zu den Menschen, Vereinen, Organisationen. Kirche im Gespräch.
Und natürlich stimmt das Gesamtkonzept des Gemeindebriefes: Rubriken, gut gegliedert, einheitliche Schriftarten, zeitgemäßes Layout, journalistische Genre-Vielfalt. All das hat die Jury dazu bewogen, den Laurentius-Boten auf Platz 1 zu setzen, der mit 1500 Euro dotiert ist. Und das schönste ist. Die 6-köpfige Redaktion schreibt bei der Bewerbung: „Gegenwärtig läuft alles rund und wir sind mit Freude bei der Sache“. Das merkt der Lesende. 
Der Gemeindebrief „Laurentiusbote““ erscheint drei bis vier Mal jährlich in einer Auflage von 2750 Exemplaren. Zur Redaktion gehören ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende. Der Gemeindebrief wird durch Ehrenamtliche an alle Haushalte verteilt. Außerdem erscheinen Auszüge auf der eigenen Internetseite. Der Gemeindebrief mit 30 Seiten kostet in der Herstellung ca. 9.200 Euro pro Jahr.